FDP fordert 1.000 Euro für den Start in die Ausbildung

Schmitt: Berufliche Bildung stärken und Zeichen der Gleichwertigkeit setzen

Die Vorsitzende und Spitzenkandidatin der FDP Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt, nimmt die Woche der Ausbildung zum Anlass, die Bedeutung der dualen Ausbildung zu betonen:

„Für uns Freie Demokraten ist klar: Jeder junge Mensch soll seinen eigenen Weg gehen können – unabhängig davon, ob dieser über eine Universität oder über eine Ausbildung führt. Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig. Beide eröffnen Chancen, beide verdienen Anerkennung und Unterstützung. Eine starke berufliche Bildung ist deshalb nicht nur eine Frage der Fachkräftesicherung, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Wertschätzung für praktische Talente und unternehmerischen Mut.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, die duale Ausbildung weiter zu stärken und ihr den Stellenwert zu geben, den sie verdient. In Rheinland-Pfalz haben wir in Regierungsverantwortung bereits wichtige Schritte unternommen: Wir haben die überbetriebliche Ausbildung ausgebaut und mit dem Meisterbonus einen starken Anreiz für berufliche Weiterbildung geschaffen. 

Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weitergehen und den Meisterbonus gezielt weiterentwickeln. Wer nach der Meisterprüfung den Schritt in die Selbstständigkeit wagt oder einen Betrieb übernimmt, braucht nicht nur Anerkennung, sondern auch Unterstützung. Deshalb wollen wir daraus künftig eine Förderung machen, die Gründungen und Betriebsübernahmen erleichtert – mit einem Darlehen, bei dem ein Teil zurückgezahlt werden muss, ein anderer Teil aber erlassen wird. So helfen wir dabei, die Investitionen zu stemmen, die für den Start eines eigenen Betriebs oft notwendig sind.

Unser Ziel ist, jungen Menschen einen starken Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Deshalb schlagen wir Freie Demokraten eine Ausbildungsprämie von 1.000 Euro zum Start der Ausbildung vor – analog zur Studienstarthilfe. Damit setzen wir ein klares Zeichen: Eine Ausbildung ist genauso viel wert wie ein Studium. Wer sich für den Weg der beruflichen Bildung entscheidet, soll vom ersten Tag an spüren, dass dieser Weg politisch gewollt und gesellschaftlich anerkannt ist.“