Hochwasser in Rheinland-Pfalz

WISSING: Hochwassergebiete brauchen kurzfristig Hilfen und mittelfristig eine bessere Infrastruktur

MAINZ. Der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Freien Demokraten, Dr. Volker Wissing, forderte eine Infrastrukturoffensive für die vom Hochwasser betroffenen Regionen. „Wenn in einer solchen Not-Situation, die Mobilfunknetze zusammenbrechen, ist das eine erhebliche Belastung“, so Wissing. Angehörige und Freunde könnten sich nicht erreichen und müssten die Ungewissheit über deren Schicksal aushalten. Außerdem erschwere dies den Einsatz der Hilfskräfte.

Wissing sieht hier vor allem den Bund in der Pflicht. „Es ist absolut wichtig und vordringlich, den Opfern des Hochwassers zu helfen. Perspektivisch muss aber gerade in Regionen mit einem erhöhten Risiko von Umweltkatastrophen eine katastrophentaugliche Infrastruktur aufgebaut werden“, so Wissing.

Kurzfristig gelte es, dass der Bund für die Betroffenen schnell und unbürokratisch Zugang zu Hilfsgütern und -geldern schaffe. Perspektivisch sei aber ein Ausbau und eine Modernisierung der Infrastruktur in den Regionen absolut notwendig. „Umweltkatastrophen werden sich nie ausschließen lassen, aber wir können uns besser auf diese vorbereiten. „Ein resilientes, widerstandsfähiges Kommunikationsnetz sollte zur Daseinsvorsorge gehörten“, hob der Vorsitzende der Freien Demokraten hervor.