Startups!

Startup! Gründerland Rheinland-Pfalz

(02.09.2015) MAINZ. Rund 100 Gäste waren zu der Startup-Veranstaltung der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gekommen. In seiner Eingangsrede betonte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, die zunehmende Bedeutung des digitalen Wandels: „Der digitale Wandel gestaltet Rheinland-Pfalz, deshalb sollten wir auch den digitalen Wandel mitgestalten.“ Künftig werde es kaum noch einen Lebensbereich geben, welcher nicht von den Veränderungen betroffen sein werde, umso wichiger sei es, die Entwicklungen nicht nur als Gefahr, sondern auch als Chance für die Gesellschaft zu sehen.

Die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Lencke Steiner, ging in ihrem Beitrag auf die soziale Bedeutung von Unternehmensgründungen für die Gesellschaft ein. „Viele Schülerinnen und Schüler sehen in der Gründung eines Unternehmens eine Chance auf Wohlstand und sozialen Aufstieg“, so Lencke.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen außerdem Prof. Hendrik Speck von der Universität Kaiserslautern, Stephanie Renda, die Geschäftsfüherin von match2blue sowie Michael Grupp, der Mitgründer und Geschäftsführer des Startups Thesius teil. Durch die Diskussion führte Alexander Hahn, der selbst als Investment Opportunity Scout arbeitet.

Stephanie Renda betonte die Wichtigkeit der Startups für die rheinland-pfälzische Wirtschaft. „Der erfolgreiche Mittelständler von morgen, das ist der Gründer von heute“, so Renda. Michael Grupp beschrieb seinen unkonventionellen Werdegang vom Juristen zum Gründer und forderte ein atmendes Ausbildungssystem. „Es sollte möglich sein, die Ausbildung zu unterbrechen ohne dass daraus gleich ein Bruch im Lebenslauf wird“, so Rupp. Prof. Speck warb für einen neuen Ansatz in der Forschungsförderung. Künftig solle nicht die Selbstverwirklichung der Politik, sondern innovative Lösungen im Vordergrund stehen.

„Sie haben uns heute gezeigt, dass es noch viel zu tun gibt, wenn wir die Gesellschaft auf den digitalen Wandel vorbereiten und die Chancen nutzen wollen“, bedankte sich Wissing bei den Diskussionteilnehmerinnen und –teilnehmern. Für die FDP Rheinland-Pfalz werde es ein zentrales Anliegen sein, Rheinland-Pfalz zum Gründerland Nr. 1 zu machen. „Warum sollten wir uns damit abfinden, dass die Menschen bei Gründungen zuerst an das Silicon Valley und nicht an Rheinland-Pfalz denken?“, so Wissing.