Mehr Impfungen, schnelleres Ende des Lockdowns

MAINZ. Zu der Erweiterung der für eine Corona-Schutzimpfung zugelassenen Personengruppen um die Gruppe der 70- bis 79-Jährigen in Rheinland-Pfalz, erklärt die Spitzenkandidatin der FDP Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt:

„Es ist eine gute Nachricht, dass der Kreis der Personen, denen eine Corona-Schutzimpfung angeboten wird, erweitert werden kann. Gleichzeitig zeigt die nach wie vor erforderliche Priorisierung bestimmter Gruppen für eine Corona-Impfung, dass nach wie vor nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die Priorisierung mag im Moment gerechtfertigt sein, das Ziel muss aber ein Impfangebot für alle Bürgerinnen und Bürger sein und zwar wenn möglich nicht erst, wie von der Bundeskanzlerin angekündigt, im Herbst.

Mehr Impfungen, mehr Tests, das ist der überzeugendste und sicherste Weg aus dem Lockdown. Die Impfungen sind wichtig um schnellstmöglich die Bevölkerung gegen das Corona-Virus zu immunisieren. Die Tests helfen uns, Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung gezielt zu verhindern. Es ist eine der bitteren Erfahrungen der Corona-Pandemie, dass die zwei Instrumente, die uns einen Ausweg aus dem Lockdown ermöglichen würde, aufgrund der Versäumnisse der Bundesregierung nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Andere Ländern sind weiter als wir und auch wir könnten weiter sein.

Die Freien Demokraten erwarten, dass die Bundesregierung endlich zeigt, dass sie die Corona-Pandemie ernst nimmt und ihre Hausaufgaben macht. Wer sich in so einer Zeit so viele Fehler erlaubt, wie gerade auch die CDU-Minister Jens Spahn bei der Masken-, Impfstoff- und Testbeschaffung und Peter Altmaier bei seinem Hilfenchaos, ist offensichtlich seiner Aufgabe nicht gewachsen. Konsequenzen wären überfällig. Die Bürgerinnen und Bürger haben am kommenden Sonntag die Möglichkeit, ihre Unzufriedenheit mit dem Corona-Management der Bundesregierung zum Ausdruck zu bringen und der Union einen Denkzettel mit auf den Weg zu geben. Sie sollten diese Chance nutzen.“