Dr. Wissing: Gehaltserhöhungen verdienen sich die Bürger, nicht der Staat!

Wer als Durchschnittsverdiener mit 4.000 Euro Monatseinkommen eine Lohnerhöhung von 100 Euro erhält, muss mehr als die Hälfte an Fiskus und Sozialversicherungen abführen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaf (IW).
Von 100 Euro Gehaltserhöhung werden 50,94 Euro abgezogen, 30,86 Euro in Form von Steuern und 20,08 Euro in Form von Sozialbeiträgen. Weniger als die Hälfte – 49,06 Euro – kommen also tatsächlich auf dem Konto der Beschäftigten an.
Für FDP-Präsidiumsmitglied Volker Wissing ein Skandal.
„Ein Staat, der den Durchschnittsverdienern mehr als die Hälfte einer Lohnerhöhung wegnimmt, ist unsolidarisch gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.“ Die Steuerpolitik werde immer mehr zur einer Wachstumsbremse für Deutschland, so Wissing.