Anerkennung der SchuM-Städte als Weltkulturerbe ist ein wichtiges Signal gegen Antisemitismus

MAINZ. Die Freien Demokraten begrüßten die Anerkennung der SchuM-Städte als ein wichtiges Signal gegen den Antisemitismus. "Die SchuM-Städte sind ein eindrucksvolles Beispiel der jüdischen Kultur in Rheinland-Pfalz und verdeutlichen damit auch den enormen Verlust, den der Holocaust angerichtet hat. Jüdische Kultur gehört zu Deutschland", sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing.

 

Die Entscheidung der UNESCO, die SchuM-Städte als Weltkulturerbe anzuerkennen, beziehe sich nicht nur auf die jüdische Kultur in der Vergangenheit, sie sei vor allem auch eine Aufforderung, allen Formen des Antisemitismus dauerhaft und mit Entschlossenheit entgegenzutreten. "Die SchuM-Städte zeigen, wie lebendig und vielfältig die jüdische Kultur in Deutschland war und verdeutlichen so auch das grausame Vernichtungswerk des Nationalsozialismus", so Wissing.

 

Die Anerkennung der SchuM-Städte als Weltkulturerbe sei auch eine Aufforderung zum Miteinander der Kulturen und Religionen. "Das Judentum gehört zu Deutschland", sagte der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Liberalen.