Rot-Grün leistet bildungspolitischen Offenbarungseid

21.10.2011

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat offiziell eingeräumt, dass 130 Vertretungslehrerstellen abgebaut worden seien. Für den rheinland-pfälzischen FDP-Landesvorsitzenden, Dr. Volker Wissing, ist das ein bildungspolitischer Offenbarungseid. "Die Versprechungen in der Bildungspolitik konnten SPD und Grünen nicht groß genug sein, nun zeigt sich, dass sie nicht einmal in der Lage sind, kleinste Ergebnisse zu liefern", so Wissing. Im Koalitionsvertrag hätten SPD und Grüne noch die "...beste Bildung für Alle" versprochen, tatsächlich müssten sie nun den Abbau von Lehrerstellen einräumen. Das Eingeständnis des SPD-Bildungsministeriums, dass tatsächlich Vertretungslehrerstellen abgebaut worden seien, spreche den vollmundigen Ankündigungen des Koalitionsvertrages Hohn. "SPD und Grüne haben viel versprochen und nichts gehalten", so Wissing.

Die beste Bildung für Alle, sei das Versprechen, an dem sich SPD und Grüne messen lassen müssten, erklärte der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende. Bislang sei nicht erkennbar, dass SPD und Grüne diesem Anspruch auch nur in Ansätzen gerecht würden. "Der Koalitionsvertrag ist die rot-grüne Theorie, der Abbau von Vertretungslehrerstellen und Unterrichtsausfall die rot-grüne Praxis", so Wissing.