Nürburgring darf nicht zu einem Fall chronischer Subventionitis werden

 Bild: (c) magicpen / www.pixelio.de
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MAINZ. Die rheinland-pfälzische FDP kritisierte die Äußerungen von Innenminister Lewentz, dass der Nürburgring nicht ohne Subventionen auskäme. "Die Frage ist doch, ob nach dem Willen der rot-grünen Landesregierung das Land den Nürburgring bis in alle Ewigkeiten subventionieren soll", sagte der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende, Dr. Volker Wissing. Das Eingeständnis der SPD, dass auch in Zukunft mit Defiziten am Nürburgring zu rechnen sei, stehe weniger für eine neue Ehrlichkeit, als vielmehr für eine alte Planlosigkeit. Offensichtlich gehe die SPD zunehmend dazu über, dem Nürburgring einen Blankoscheck auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auszustellen.

Es sei Aufgabe der rot-grünen Landesregierung, dafür Sorge zutragen, dass der Nürburgring nicht zu einem Fall chronischer Subventionitis werde. Die FDP fordert von SPD und Grünen ein Konzept, wie der Nürburgring dauerhaft ohne Subventionen auskommen könne. "Die Landesregierung darf kein Dauergrab für Steuergelder schaffen", so Wissing. Das Eingeständnis von SPD-Fraktionschef Hering, dass ein Großteil der Subventionen verloren sei, werde jedenfalls nicht aufgewertet durch die Ankündigung des SPD-Innenministers, dass das Land dauerhaft Subventionen nachschießen wolle. "Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, ob und wo das offene Faß Nürburgring seinen Boden hat", so Wissing. (13.02.2012)

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