Landesregierung kriegt am Nürburgring nicht die Kurve
MAINZ. Der Arbeitsplatzabbau am Nürburgring ist beschlossene Sache. Medienberichten zufolge stehen 140 der 340 Stellen zur Disposition. Für die rheinland-pfälzische FDP ist damit der Beleg für das Versagen der Regierung von Ministerpräsident Kurt Beck erbracht. "Kurt Beck hatte zwar für den Nürburgring 300 Mio. Euro Steuergelder, aber nie ein Konzept", kritisierte der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende die Nürburgring-Politik der rot-grünen Landesregierung.
"Für die Konzeptionslosigkeit von Rot-Grün zahlen die Bürger mit ihrem Steuergeld und die Nürburgring-Beschäftigten mit ihren Arbeitsplätzen", so Wissing. Nach wie vor fehle der Landesregierung ein schlüssiges Konzept für einen erfolgreichen Betrieb der Rennstrecke.
Wissing warf der Landesregierung vor aus einem finanz- und haushaltspolitischen Desaster nun auch noch ein sozialpolitisches werden zu lassen. Er forderte den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten auf, Verantwortung gegenüber den Beschäftigten am Nürburgring zu übernehmen. (02.12.2011)